Ensembles mit:
Streichquartett und Gitarre
Mit dem Vlach Quartett-Prag verband mich eine langjährige erfolgreiche und höchst erfreuliche Zusammenarbeit. Ich freue mich auf Anfragen von Streichquartetten, welche ihr Repertoire gerne um die wunderbare Literatur für die Besetzung Gitarre-Streichquartett erweitern und damit konzertieren wollen.
Programme
- Repertoire für Gitarre und Streichquartett
- - Luigi Boccherini: Fandango-Quintett (G. 448)
- Luigi Boccherini: Quintett e-Moll (G. 451)
- Luigi Boccherini: Quintett C-Dur (G. 453)
- Mario Castelnuovo-Tedesco: Quintett op. 143
- Máximo Diego Pujol: Tangata de agosto
- Máximo Diego Pujol: Suite Buenos Aires
- Berthold Hummel: Konzertante Musik für Gitarre und Streichquartett
- Mauro Giuliani: Grandie Variazione e Polonese op. 65
u.a.
Pressestimmen
- Nordfriesische Nachrichten
- „Soirée espagnole“ lautete das Motto des bekannten Prager Vlach-Quartetts und des Gitarristen Masimilian Mangold beim 121. Konzert der Musikfreunde in Leck. Über 100 Besucher zeigten sich begeistert über den temperamentvollen spanischen Abend. Eingangs erklang eine Perle der Streichquartettkunst: Juan Crisostomo de Arriagas von endlosen Melodien durchseeltes Streichquartett Nr. 1 d-Moll. Dieser früh entwickelte, aber schon mit 20 Jahren 1826 gestorbene spanische Geiger und Komponist, hinterliess mit diesem Werk ein an Mendelssohn und Schubert erinnerndes Meisterwerk, das das Vlach-Quartett spannungsvoll, schwungvoll und besonders dicht musizierte. Dadurch kam die diesem Quartett innewohnende Melancholie vollends zum Ausdruck. Präzise Rhythmik und das warme Klangvolumen des Ensembles rundeten diese dynamische und frische Interpretation ab. Frederico Moreno Torrobas „Puertas de Madrid“ ist ein Zyklus von sieben programmtischen Stücken für die Sologitarre. Einzelne Stadttore Madrids werden hier südländisch elegant und klanglich eindrucksvoll dargestellt. Maximilian Mangold besitzt die Gabe, mit seinem äußerst sensiblen und technisch makellosen Spiel, das Publikum zu verzaubern: innigste Konzentration und virtuose Perfektion kennzeichnen Mangolds Gitarrenspiel. Nach der Pause erklang das mit spanischem Nationalkolorit übervolle „Gebet des Stierkämpfers“ von Joaquin Turina, während Luigi Boccherinis Quintett (unter Mitwerkung von Maximilian Mangold) „La Ritirata di Madrid“ ein wahrer Ohrenschmaus fast im Sinne eines Gassenhauers war. Diese enorm rhythmische und sich ständig steigernde Musik ist eine Reihe von Variationen, die besonders durch ihren dargebotenen musikalischen Charme bestachen. Eine einzigartige Schlusswirkung erzielte das Ensemble mit Boccherinis mitreissendem „Fandango“. Die beiden ersten Sätze dieses Quintetts spielten das Vlach-Quartett mit Maximilian Mangold derartig spannungsantreibend, dass der Fandango im dritten Satz dieses Quintetts seine ganze tänzerische Wucht entfalten konnte: faszinierendes Streicherensemblespiel kombiniert mit elementarer Musizizierfreude, vor allem natürlich dann, wenn Mikael Ericsson kurz die Kastagnetten erschallen läßt.
- Fränkische Nachrichten
- Die brillanten Musiker zogen ihr Publikum sofort in ihren Bann. Fast hätte man eine Stecknadel fallen hören können. So konzentriert lauschten die Klassikfans dem virtuosen Können, der leidenschaftlichen Ausdrucksstärke sowie der unübertrefflichen Klangharmonie. Und so war nach dem „Fandango-Quintett“ Spanien sogar mitten in Buchen spürbar, hörbar und fast zum Greifen nah. Der begeisterte Beifall des Publikums unterstrich diese Feststellung am Ende dieses musikalischen Hochgenusses.